Wie man sich auf deinen PADI Freediver Kurs vorbereitet
1. Verstehen, worum es in dem Kurs geht
- Wissensvermittlung – Theorie des Freitauchens, Physiologie und Sicherheitsvorkehrungen
- Prüfung im begrenzten Gewässer – statische Apnoe (90 Sekunden) und dynamische Apnoe (25 Meter)
- Übungen im offenen Wasser – freies Tauchen und Tauchen mit konstantem Gewicht bis zu einer Tiefe von 10–16 Metern, Rettungstechniken für Tauchpartner
2. Gewöhnen Sie sich daran, Ihr Gesicht ins Wasser zu tauchen
Nimm dir ein paar Minuten Zeit, um im Schwimmbecken oder unter der Dusche das entspannte Atmen durch einen Schnorchel zu üben. Das Ziel ist es, sich daran zu gewöhnen, damit sich das Wasser am ersten Tag nicht fremd anfühlt.
3. Üben Sie die Zwerchfellatmung
Legen Sie sich auf den Rücken, legen Sie eine Hand auf die Brust und die andere auf den Bauch. Atmen Sie durch die Nase ein und drücken Sie den Bauch nach außen, bevor sich die Brust hebt. Atmen Sie langsam durch den Mund aus. Wiederholen Sie dies 5 Minuten lang. Dies ist die Grundlage der Atemtechnik beim Freitauchen.
4. Schlaf gut, iss leicht, trink genug
Iss innerhalb von 3 Stunden vor deiner Session keine schwere Mahlzeit. Ein leichtes Frühstück ist ideal. Trink über den Tag verteilt Wasser. Vermeide Alkohol am Abend davor.
5. Druckausgleich – die Fähigkeit, die du am besten vorher lernst
Halte dir die Nase zu und versuche, Luft in deine Ohren zu drücken, indem du den hinteren Teil deiner Zunge nach oben bewegst – wie beim Aussprechen des Buchstabens „K“. Das ist die Frenzel-Technik. Übe vor dem Kurs täglich.
6. Was du am Tag selbst mitbringen solltest
- Badebekleidung, Handtuch, Sonnenschutz
- Wasser und einen leichten Snack
- Alle verschreibungspflichtigen Medikamente, die du regelmäßig einnimmst
Wir stellen die komplette Ausrüstung. Wenn du deine eigene Maske oder Flossen hast, bring sie mit.
7. Lass deine Erwartungen los
Jede*r Schüler*in kommt mit unterschiedlichen Ängsten, Erwartungen und Fähigkeiten. Freediving ist kein Wettbewerb. Es ist eine Fähigkeit, die durch Entspannung entsteht – nicht durch Anstrengung. Am schnellsten kommen meist die voran, die ruhig bleiben und dem Prozess vertrauen können.
